Alle für die Grosse Halle

Avatar of SP Stadt Bern SP Stadt Bern - 16.05.2018 - Medienmitteilung, Abstimmungs- und Wahlempfehlung

An der heutigen Medienkonferenz präsentierte das überparteiliche Abstimmungskomitee «Alle für die Grosse Halle» die Argumente für die Kreditvorlage «Bauliche Anpassungen Reitschule», über die in der Stadt Bern am 10. Juni abgestimmt wird. Mit Ausnahme der SVP haben sämtliche Fraktionen im Stadtrat dem Kredit zugestimmt.

Die Vorlage umfasst verschiedene Sanierungsmassnahmen, um diese geschichtsträchtige städtische Liegenschaft instand zu halten. Der Einbau einer Rauch- und Wärmeabzugsanlage ist zwingend, um die gesetzlichen Vorschriften zum Brandschutz einzuhalten und die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher zu gewährleisten. Ebenfalls unumgänglich ist die Sanierung der Kanalisationsanlagen. Um das Raumklima zu verbessern und die Nutzung auch bei tieferen Temperaturen zu ermöglichen, werden die Wände wie früher mit Holz verkleidet und der Boden zusätzlich isoliert. Die Erneuerung und Erweiterung der Infrastrukturboxen umfasst auch den Einbau einer hindernisfrei zugänglichen WC-Anlage, damit die Veranstaltungen in der Grossen Halle allen Menschen offenstehen.

Die Argumente für die Vorlage, die an der Medienkonferenz vorgebracht wurden, spiegeln die Breite des überparteilichen Komitees wieder. Zu Beginn betonte Brigitte Hilty Haller (GFL), dass die Grosse Halle Bestandteil des kulturellen Erbes der Stadt Bern sei, den es zu bewahren gelte und zählte einige der vielfältigen Nutzungen dieses Ortes in den vergangenen Jahrzehnten auf. Thomas Berger (FDP/jf) wies anschliessend darauf hin, dass am 10. Juni nicht über die derzeitige Nutzung des Gebäudes oder die geltenden Leistungsverträge abgestimmt werde, sondern über die Instandhaltung einer städtischen Liegenschaft, die danach besser genutzt werden könne – was auch im Interesse der Öffentlichkeit liege.
Zora Schneider (PdA) strich die gesellschaftliche Bedeutung der Reithalle als inklusiven Ort hervor, an dem diskutiert, organisiert, entdeckt und gelebt werden kann – einem Freiraum also, in dem Demokra-tie erst richtig gelebt werden kann und gelebt wird. Und Mohamed Abdirahim (JUSO) ging schliesslich auf die Wichtigkeit dieses Ortes als Treffpunkt für Jugendliche aus der ganzen Region ein, die sich auch in der Grossen Halle ohne Konsumzwang aufhalten und feiern können.

Dem überparteilichen Abstimmungskomitee gehören die folgenden dreizehn Stadtberner Parteien an:
Alternative Linke (AL), Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP), Freisinnig-Demokratische Partei (FDP), Grün
alternative Partei (GaP), Grüne Freie Liste (GFL), Grünes Bündnis (GB), Grünliberale Partei (glp), Junge Alternative (JA!), Junge Grünliberale Partei (jglp), Jungfreisinnige (jf), Jungsozialist*innen (JUSO), Partei der Arbeit (PdA), Sozialdemokratische Partei (SP)

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