Historische Chance verpasst

Avatar of SP Stadt BernSP Stadt Bern - 15. Januar 2017 - Medienmitteilung

Die SP Stadt Bern ist enttäuscht über den Ausgang der Stadtpräsidiumswahl. Damit wurde die historische Chance verpasst, dass die Stadt Bern erstmals von einer Frau präsidiert wird. Die SP Stadt Bern gratuliert Alec von Graffenried zur Wahl ins Stadtpräsidium und bietet Hand für eine gute Zusammenarbeit und eine konsequente Weiterführung der RGM-Politik.

Für die SP ist das Wahlresultat eine grosse Enttäuschung; hat es doch gezeigt, dass für Frauen selbst in einer ansonsten fortschrittlichen Stadt noch immer andere Massstäbe gelten als für Männer. Co-Präsident Stefan Jordi bedauert, „dass Eigenschaften wie Führungsstärke, Zielstrebigkeit und strategisches Denken von Männern in Führungspositionen als selbstverständlich erachtet, bei Frauen aber offenbar als negativ wahrgenommen werden“.

Ursula Wyss wird sich nun auf die Fortführung ihrer erfolgreichen Arbeit konzentrieren. Mit dem Tram Ostermundigen, dem Projekt Zukunft Bahnhof Bern und der konkreten Umsetzung der Velo-Offensive stehen in diesem Bereich wegweisende Grossprojekte an.

Die SP Stadt Bern gratuliert Alec von Graffenried zur Wahl ins Stadtpräsidium und bietet Hand für eine konstruktive Zusammenarbeit innerhalb des RotGrünMitte-Bündnisses. Die langen Verhandlungen im Bündnis und der teils sehr emotional geführte Wahlkampf haben jedoch Gräben in das Bündnis gerissen. Der neue Stadtpräsident kann die Gräben nur überwinden, indem er eine konsequente RGM-Politik verfolgt, wie sie von einer grossen Mehrheit der Stimmberechtigten gewünscht wird.

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