Sozialdemokratische Wohnbaupolitik für Bern

Avatar of SP Stadt BernSP Stadt Bern - 09. September 2019 - Wohnen, Medienmitteilung

An ihrer gestrigen Delegiertenversammlung hat sich die SP Stadt Bern mit der Wohnbaupolitik befasst. Die Delegiertenversammlung hat das neue Positionspapier «Wohnen in der Stadt Bern» diskutiert und verabschiedet. Dieses umfasst zahlreiche Massnahmen, um allen in der Stadt Bern Zugang zu sicherem, bezahlbarem, sozial durchmischtem und ökologisch nach-haltigem Wohnraum zu ermöglichen.

In seinem Referat stellte Michael Aebersold die Wohnstrategie des Gemeinderats und aktuelle Planungsvorlagen und Bauprojekte vor. An den Beispielen Viererfeld/Mittelfeld, Warmbächli, Mutachstrasse und Gaswerkareal zeigte er auf, welch unterschiedliche Rolle der Stadt bei den einzelnen Projekten zukommt. Ein Leitsatz der Wohnstrategie ist, dass die Stadt Bern für vielfäl-tigen Wohnraum für alle sorgt. Dies soll mit einer aktiven Wohn- und Bodenpolitik und in Zusammenarbeit mit gemeinnützigen und privaten Bauträgern erreicht werden.

Im zweiten Teil der Versammlung stellten Franziska Ehrler und Lena Sorg das Positionspapier «Wohnen in der Stadt Bern» vor. Zusammen mit Anträgen von Delegierten und Sektionen wurde es anschliessend diskutiert und verabschiedet. Das Papier umfasst sieben Ziele und dazugehörige Massnahmen. Die Ziele sind:

  • Günstigen Wohnraum schaffen und erhalten.
  • Zugang zu bezahlbarem Wohnraum für einkommensschwache Haushalte ermöglichen.
  • Mehr Wohnraum für Familien.
  • Kurzzeitig genutzter Wohnraum darf langfristig genutzten Wohnraum nicht verdrängen.
  • Soziale Durchmischung in den Quartieren.
  • Ein gutes Wohnumfeld für die Bewohnerinnen und Bewohner ermöglichen.
  • Innovative Wohnformen.

Insbesondere bei der Schaffung von günstigem Wohnraum kommt der Stadt eine entscheidende Rolle zu, da Private dieses Segment nicht abdecken. Auch bei neuen Überbauungen soll deshalb Wohnraum für Menschen mit tiefen Einkommen (inkl. GüWR-Wohnungen) erstellt wer-den. Dies trägt auch zur sozialen Durchmischung bei. Daneben soll insbesondere der gemeinnützige Wohnbau weiter gefördert werden.

Das vollständige Papier kann auf der Homepage der SP Stadt Bern heruntergeladen werden.

 

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